Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Ulrike » 14. Mai 2014, 08:28

Hallo Thomas,
Hallo Alle die sich Beteiligten,

da ich mir meine Werte so gar nicht erklären konnte, habe ich den PH-Messer der den hohen Wert anzeigt, mal an das andere Becken angeschlossen. Und was da rauskam ist eine Schande :traene:

Der PH-Messer ist defekt denn in meinem anderen Becken hatte ich dann PH 9,0 zu der richtigen Anzeige von Ph6,8.

Ich habe beide Sonden kalibriert. Und hatte anschließend auch passende Werte. :zwink:

Trotzdem würde es mich interessieren so Thomas wenn Du irgendwann man was findest (Link) interessiert bin ich nach wie vor.

So sieht mein Ph Wert im Becken jetzt wie folgt aus 6,1 unten und 6,6 oben. Das sind Werte die jetzt auch zum Rest passen. Ich hätte auch eher drauf kommen können. Ist schon etwas peinlich....
Trotzdem Danke an die, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen.

Gruß
Uli
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Hermann » 14. Mai 2014, 15:46

Hallo Uli,
das Problem mit der PH-Sonde kenne ich leider auch. Meine zeigte jedoch einen viel zu niedrigen Wert an. Kann es sein, dass diese Gelelektroden eine kurze Lebensdauer in saurem Wasser haben? Ich habe jetzt eine Glaselektrode und bin zufrieden mit der Genauigkeit.

Beim letzten WW habe ich auch mein VE Wasser mit Mineralsalz aufgesalzen. Dazu benötigte ich 10g für 100L und kam auf eine KH von 1,5. Der PH steht konstant bei 6,3 PH. Wenn man nun überlegt wie weit ich mit einem Kg Mineralsalz komme, scheint mir diese Methode nicht teuer.

Eigentlich habe ich einen kleinen Kalkreaktor mit Dolomitgestein gefüllt. Damit gebe ich Calcium und Magnesium zu um die KH und den PH zu heben. Nun fehlt mir auch der Link von Thomas, um zu wissen, welche wichtigen Stoffe noch fehlen.

Könnte ich auch das Aquariumwasser über die VE in eine Tonne laufen lassen, darin dann auf den gewünschten Wert aufsalzen und mit einer Pumpe wieder ins Becken geben? Hätte ich dabei alle benötigten Salze wieder im Becken? Wäre dann das Ionenverhältnis ausgeglichen? Damit wäre ich dann auch unabhängig vom Leitungswasser, meine VE würde doppelt so lange halten und ein Durchbruch des Anis kann keinen Schaden verursachen.
LIEBE GRÜßE HERMANN
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Ulrike » 15. Mai 2014, 15:03

Hallo Hermann,

ja mit den Elektroden scheint so zu sein, denn die andere aus meinem Becken oben ist eine Glaselektrode und diese hatte im laufe der Zeit nur 0,2 Abweichung.
Ich habe mir für das andere Becken jetzt auch eine Galselektrode besorgt.

Mir geht es um Stabiles Wasser. Die Salze halten die Werte nicht lange und dann muß man ständig nachdosieren. Das wird schon ganz schön teuer! Habe es ja eine Zeit so gemacht.

Solange ich zu Hause bin ist das ja alles kein Thema. Aber wenn der Urlaub kommt dann brauche ich ganz einfach eine stabile Kh.

Aber so bin ich jetzt erstmal zufrieden. Ich dachte ja schon ich spinne. Immer der gleiche Wert nach ein paar Tagen.
Ich würde ich auch über ein mehr an Informationen freuen. Denn letztendlich tut man es ja für seine Pfleglinge. Man will ja dass es Ihnen gut geht.

Gruß
Uli
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Hermann » 15. Mai 2014, 15:56

Hallo Uli,

da ich nun auch einen kleinen Kalkreaktor habe würde mich interessieren ob ich bei einer Füllung mit Dolomitgestein auch CO2 anschließen muss oder reicht unser saures Wasser dafür aus? Wieviel Wasser aus dem Reaktor gibst Du dem Wechselwasser zu ? Könntest Du den Reaktor nicht direkt an dein Becken anschließen damit eine Nachdosierung von Mineralsalz überflüssig wird?
Ich weiß, ich frage auch sehr viel. Mache es aber um Fehler zu vermeiden! Alles andere läuft bei mir jetzt auch sehr gut und ohne offene Fragen.
LIEBE GRÜßE HERMANN
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Ulrike » 16. Mai 2014, 08:30

Hallo Hermann,

nach Krause das Buch habe ich mir mal zu Gemüte geführt. Ist es so dass Du überhaupt keinen Kalk ohne Co2 in Lösung bringst. Kannst Du auch ganz schön beobachten, wenn Du das Calciumpulver aus der Apotheke nimmst wirf es mal in eine Flasche. Es bleibt ungelöst am Boden liegen.
Ich habe ja auch schön fleißig mein Muschelgrus in den Filter gelegt aber gebracht hat es nichts. Jetzt weiß ich auch warum, weil wie Du schon schreibst, kein Co2 vorhanden ist oder sagen wir mal zu wenig!
Ein bischen Co2 reicht da wohl nicht. Also für das Diskusbecken dann wohl nicht mehr geeignet. So meine Erfahrung!

Übrigens oben an meinem zweiten Becken habe ich eine Co2 angeschlossen wegen der Pflanzen aber mager eingestellt. Auch da hat der Muschelgrus im Filter nichts gebracht. Oder sagen wir mal nicht das was ich mir erhofft habe.

Ich gehe davon aus, das auch Dein Dolomitgestein nicht die Menge Kalk frei gibt die Du brauchst. Da wir ja ähnliche Wasseraufbereitung betreiben Du Vollsalz ich Mischbett hat man das gleich Ergebnis !

Ich kann den Kalkreaktor nicht regelmäßig ans Becken anschließen. Da die Menge Kalk die er freigibt innerhalb von einem Tag die Kh von 0 auf 4 treibt. Das geht ja dann immer weiter....... wird mir dann zuviel. Ich habe es im Moment so gestaltet, Wasseraufbereitung Wasser über Osmose Mischbett in Tonne dann stelle ich den Reaktor an und der läuft ungefähr einen halben Tag für 300l Wasser mit Co2 und nach Messung habe ich dann schon Kh2-3. Mehr will ich nicht. Dann geht das Wasser fix und fertig vorbereitet ins Becken. Die Tiere bekommen fertiges Wasser und sind keinen Schwankungen ausgesetzt. Verändungen das die Tiere Atemnot haben oder so nein.

Du mußt aber auch regelmäßig das Permeat kontrollieren nach dem Entsalzer. Wenn sich da was verändert muß das Harz getauscht werden oder regeneriert werden. Sonst kann zuviel Co2 ins Becken gelangen. Ich weiß aber immer noch viel zu wenig was ich da tue. Ich versuche es halt jetzt zu lernen in dem ich mir Literatur durchschaue wenn ich Zeit habe.

Ich möchte nicht mit dem Reaktor und Co2 direkt am Becken rumfummeln. Ist mir zu gefährlich. In der Tonne kannst Du alles noch beeinflussen wie Du es brauchst. Am Becken stehen dann die Tiere dahinter und das ist mir zu gefährlich. (Schwankungen im Wasser)
Für mich ist es kein großer Aufwand, da ich die Tonne sowieso brauche und betreibe.

Gruß
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Hermann » 16. Mai 2014, 15:24

Hallo Uli,

erst einmal Danke für Deinen langen Erfahrungsbericht. :gut:

Wenn ich soweit bin das auch bei mir alles sicher und zufriedenstellend läuft, können wir unsere Erfahrungen gerne noch einmal austauschen! Ich melde mich dann.
liebe Grüße Hermann
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Hermann » 16. Mai 2014, 15:58

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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Thomas Ebinger » 18. Mai 2014, 09:44

Hallo Hermann,

der Link ist gut und erklärt die Grundlagen des Kalk-Kohlensäure Verhältnis verständlich.

Diese Problematik mit dem Muschelgrus oder kalk hat mich vor über 20 Jahren bewogen das heutige pH-Plus Granulat einzusetzten, das Homann damals entwickelt hat.
Heute führe ich diese Idee mit einigen Verbesserungen für mich privat weiter.

Das pH-Plus Granulat ist je nach Wasserwerte ca. 10-20x schneller lößlich als Muschelkalk
und ich habe noch die 70 Spurenelemente eingemischt die neben dem Ca und Mg zum Einsatz kommen.

Wegen dem Link wollte ich nur sagen dass der Umgang mit dem Kalkwasser nicht ungefährlich ist,
bitte hier die Sicherheitsvorschriften beim Handling beachten.

Einen Link habe ich noch nicht gefunden und wie bei deinem Link zu lesen geht es nur bei der Einleitung des Kalk Kohlensäure Verhältnis schon um eine ganze Seite zu schreiben.

Grüße
Thomas Ebinger
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Re: Wasserwerte / Einsatz eines Kalkreaktors

Beitragvon Ulrike » 19. Mai 2014, 09:02

Hallo Hermann,

Danke für den Link. Den muß man sich nochmal ganz in Ruhe durchlesen. Ich hatte ihn jetzt mal überflogen und denke es ist nicht falsch was ich mache.

Im Grunde weiß man immer noch viel zu wenig. :-(

Danke auch an Dich Thomas.

Gruß
Uli
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