indirekter Wasserwechsel

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indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Marcus(malu) » 14. Nov 2012, 17:55

Hallo,

hab mir mal Gedanken über einen indirekten Wasserwechsel gemacht.

Wenn man ihn sinnvoll macht, sollte es keine Probleme geben.

Natürlich müssen der PH und der Leitwert überwacht werden, aber ansonsten eine gute Sache.
Einmal in der woche den VE drann, ein paar Stunden laufen lassen, bis die gewünschten Werte erreicht sind, danach wieder Mineralsalz dazu geben und fertig.
Dann hat man wieder optimales Wasser im Becken.
Bevor ich sowas realisiere möchte ich eure Meinung hören.
Es kostet ja schon ein paar Kröten, das alles anzuschaffen

Was denkt ihr dazu?
Erfahrungen? Nachteile?


mfg

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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon spunt » 14. Nov 2012, 18:10

Hallo Marcus,

meine Theorie habe ich Dir schon geschrieben.

Probleme sehe ich nur das der Entsalzer zu schnell mit Bakterien und Keimen versetzt wird.
Gruß Holger
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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Wilfried » 14. Nov 2012, 18:27

Hallo,

bevor das Wasser in den VE kommt muß es gefiltert werden, damit die Salze nicht verdreckt werden.
Nach recht kurzer Zeit sind die Salze aufgebraucht und dann beginnt die Planscherei mit Chemiekalien um diese zu regenerieren.Das ganze ist ein ganz schöner Aufwand. Ich spreche da aus Erfahrung. Habe mir dann doch eine Osmoseanlage beschafft, die ich nur für den Einsatz zu den Zuchtwürfel nutze oder das Regenwasser alle ist. Selbst in dem aufgefangenen Regenwasser habe ich vom ablaichen beginnend Nachzuchten aufgezogen.
Das alles ist in der Regel nur erforderlich, wenn man Nachziehen will. Im Allgemeinen fühlen sich die Scheiben im normalen Leitungswasser recht wohl, es sei denn, Das LW hat extrem ungünstige Werte.
Gruß Wilfried
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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Marcus(malu) » 14. Nov 2012, 18:51

Hallo Wilfried,

das das Wasser vorher gefiltert werden muß ist klar, es soll ja nur reines Wasser rein kommen.

Die Standzeit, ich gehe mal von 5 LItern aus, dürfte schon eine Zeit sein.

Es kommt ja kein extrem hartes Wasser aus dem Aquarium. O.k die ersten paar Male, bis die Werte im Becken unten sind, muß mal vielleicht öfters regenerieren, danach dürfte sich das in Grenzen halten.

Zu dem verkeimen der Harze. Das wird sich zeigen, aber ich denke daß sich auf dem stark sauren Kati nicht viel Keime ansiedeln werden. Vieelecihr falls nötig, das Wasser aus dem VE durch einen UV leiten.

Aber sieht einer sonst Gefahren an dem ganzen System?


mfg

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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon spunt » 14. Nov 2012, 19:13

Hallo Marcus,

ich habe mal ein wenig gegoogelt für Dich. :grins:

Beitrag Nr.3 ist aufschlußreich
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hier hat der Beitragersteller auch aufgegeben, steht in einem späteren Thema
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hier auch eher nein
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Gruß Holger
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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Daniel Z » 14. Nov 2012, 20:40

Hallo Marcus,

Marcus(malu) hat geschrieben:Aber sieht einer sonst Gefahren an dem ganzen System?


Du vergisst das ganze CO2, dass während des indirekten Wasserwechsels entsteht. :zwink:


LG
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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon spunt » 14. Nov 2012, 20:51

Hallo Daniel,

Daniel Z hat geschrieben:Hallo Marcus,
Marcus(malu) hat geschrieben:Du vergisst das ganze CO2, dass während des indirekten Wasserwechsels entsteht. :zwink:
LG
Daniel


das kann man doch mit dem ph Wert in etwa überwachen. Außerdem kann man das ganze über ein paar Stunden ziehen und belüften. Wenn man es nicht ins extreme fährt, könnte es gehen. Aber die Harze könnten leiden.
Gruß Holger
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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Marcus(malu) » 14. Nov 2012, 21:07

Hallo Daniel,
Daniel Z hat geschrieben:Hallo Marcus,



Du vergisst das ganze CO2, dass während des indirekten Wasserwechsels entsteht. :zwink:


LG
Daniel


daran habe ich schon gedacht. Wenn man den stark basischen Aniontauscher nimmt, wird das CO2 wieder getauscht.
Falls noch was übrig bleiben sollte kann man einen Kohlefilter dahinter schalten.

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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon KaiM » 15. Nov 2012, 14:00

Hallo Markus

ich lasse das Nachfüllwasser bei mir in der Anlage auch durch einen stark sauren Kationentauscher in die Anlage laufen.

Allerdings läuft das Wasser nicht direkt ins Becken, sondern erst über einen Rieselfilter, um einen Großteil des CO2 auszutreiben, aber selbst mit dem Rieselfilter sollte das Wasser nicht zu schnell einlaufen, bei mir sinds maximal 100l in der Stunde, da ansonsten der CO2-Wert für die Disken auf ein unerfreuliches Niveau ansteigt.

Ein nachgeschalteter Anionentauscher würde das CO2-Problem zwar lösen, aber damit entfällt dann die Möglichkeit den PH-Wert per Controller sinnvoll einzustellen, da Wasser mit einem PH-Wert von etwa 7 entsteht und 0 Härte anfällt, dieses Wasser wird seinen PH-Wert stetig nach unten absenken durch die Belastungsstoffe wie Kot und Futter, man müsste also entweder permanent Frisches VE-Wasser zuführen(könnte teuer werden) oder durch Zugabe von Salzen stabilisieren, wie sich das dann noch automatisiert umsetzen läßt, weiß ich nicht wirklich, mit einem PH.Controller alleine wird das aber wohl nix ;)

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Re: indirekter Wasserwechsel

Beitragvon Marcus(malu) » 15. Nov 2012, 18:46

Hallo Kai,

natürlich würde ich das Wasser aufsalzen, so das es einigermaßen gepuffert ist.

Wenn ich den schwach basischen Tauscher nehmen würde, könnte ich das CO2 ja austreiben, indem ich es wie du geschrieben hast ganz langsam ins Becken laufen lasse und noch zusätzlich belüfte.

Ich kann ja den Durchlauf durch die VE ja auf nur 20 Liter pro Stunde einstellen, dann soltte sich das Problem eigentlich lösen.

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